Film ab! – Filmkritik

Soulkitchen- ****

Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen Stammgäste aus. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias auf und bittet ihn um Hilfe. Während Zinos noch überlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das ,,Soul Kitchen“ rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein ,Best Of‘ aus seinen früheren Filmen – Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität – und um den Kampf für die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt. (Quelle: pandorafilm.de)

Kritik von mir: kommt noch

(3D) Avatar – *****

Aufbruach nach Pandora:

200 Jahre in der Zukunft sind die Rohstoffe der Erde erschöpft und die Menschen haben begonnen in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Auf dem Mond Pandora wird man fündig doch der Abbau erweist sich als schwierig, weil sich auf dem Mond nicht nur ein dichter Dschungel mit vielen unbekannten Lebewesen befindet, sondern auch weil er die Heimat einer intelligenten, humanoiden Spezies namens Na’vi ist, die dort im Einklang mit der Natur lebt.

Da die Atmosphäre des Mondes für Menschen nicht atembar ist hat man begonnen künstliche Körper – sog. AVATARe – zu klonen, eine Mischung aus menschlicher DNA und Genen der Na’vi. Der Ex-Marine Jake Sully, der seit einer Verletzung bei einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geholt um an diesem Projekt teilzunehmen. Durch eine Verbindung seines eigenen Geistes mit dem Avatar ist es möglich die Umgebung frei zu erkunden und den Stamm der Na’vi zu unterwandern. Für Jake bedeutet das AVATAR-Programm nicht nur die Möglichkeit wieder für die Regierung zu arbeiten, sondern vor allem, sich wieder frei bewegen zu können.

Auf einer Expedition in seinem Avatar wird Jake von der Gruppe getrennt und ist auf dem fremden Planet auf sich allein gestellt. Im dichten Dschungel wird er von Raubtieren angegriffen, doch kann er von der Einheimischen Neytiri gerettet und beschützt werden. Sie führt Jake zu ihrem Stamm, der sich auf einem über 300 m großen Baum befindet, und macht ihn mit ihrer Kultur vertraut. Durch seine Zuneigung zu den Na’vi und der Liebe zu Neytiri kommt Jake in einen Gewissenskonflikt und muß sich entscheiden auf welcher Seite er stehen will. (Quelle: IMDB)

Kritik von mir: Kommt noch

Willkommen bei den sch’tis – *****

schtie2Kurzinhalt von 20th Century Fox:  Frankreich ist in Aufruhr – die Mundart Chtimi ist in aller Munde, seit der

Seit Wochen beherrscht WILLKOMMEN BEI DEN SCH´TIS die französischen Kinocharts. Die amüsante Geschichte des Postdirektors Philippe Abrams, der unfreiwillig aus der Provence nach Nordfrankreich zu den „Ch´tis“ versetzt wird, darf sich schon jetzt erfolgreichster französischer Film aller Zeiten nennen.
WILLKOMMEN BEI DEN SCH´TIS hat seit dem Start am 27. Februar bereits unglaubliche 19 Mio. Besucher begeistert. Damit ist die Erfolgskomödie auf dem besten Weg James Camerons „Titanic“ (1998, 20,7 Mio. Besucher), den bisher erfolgreichsten internationalen Film in Frankreich, vom Thron zu stoßen.
WILLKOMMEN BEI DEN SCH´TIS ist eine unkonventionelle, beschwingte Komödie und eine großartige humorvolle Milieustudie Ein warmherziger und witziger Film über Freundschaft und eine globale Hymne auf den Dialekt, nicht nur in Frankreich, sondern bald auch in Deutschland und überall auf der Welt.

Kurzkritik von mir:  Schöner kleiner Film. Ich habe sehr herzhaft gelacht, die Gags sind manchmal etwas vorhersehbar, aber die Sprache macht alles wett. So nett!

INTO THE WILD – *****

Kurzinhalt von Tobis: „Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern (William Hurt, Marcia Gay Harden) immer vermisste. Doch vier Monate später findet das Abenteuer ein jähes Ende…

Kritik von mir: Ein sehr schöner Film, der auch die Naturschönheiten der Staaten zeigt und so Lust macht hinter her zureisen. Es ist ein Abenteuerfilm, der wie jeder gute Abenteuerfilm kein Happy End zeigt, nur die pure Gewalt der Natur. Dieser Film verweilt mitunter im Augenblick und zeigt die USA, wie sie nur selten im Film dargestellt wird.

Sean Penn hat nach einer wahren Geschichte erzählt von Jan Krakauer einen Film über einen jungen Aussteiger gedreht, der sehr echt ist. Klar, werden auch Klischees bedient, doch nie hält er lang genug daran fest, dass man sich langweilen konnte oder wollte. Und ein naiver 20-Jähriger Aussteiger ist doch schon Klischee genug. Auf der Suche nach der „absoluten Freiheit“ stößt der Hauptdarsteller Christopher McCandless alias Alexander Supertramp (wunderschön Emile Hirsch) immer wieder an Grenzen, die er mal annimmt oder sie umgeht.

Im Pressetext fasst Eddie Vedder den emotionalen Kern des Films so zusammen: „Ich habe noch sehr deutliche Erinnerungen an das Alter, in dem du die Scheiße siehst, die in der Welt passiert, und wissen möchtest, wie du darauf reagieren kannst, wie du ein bisschen Idealismus bewahren kannst und wie du es vermeiden kannst, genau so ein autoritärer Typ zu werden wie die, unter denen du aufwächst. Es war eine Gelegenheit, sich diesen Gedanken noch einmal zu stellen. Man muss wohl ganz schön viel Mumm haben, um zu tun, was Chris getan hat, und selbst wenn da einiger Leichtsinn im Spiel war, ist das eine Art von Leichtsinn, die wir später vermissen, wenn wir uns in der Welt eingerichtet haben und uns wundern, was wir alles mit unserem Leben hätten tun können.“

So ist der Abschied von Alexander Supertramp ein trauriger, aber nicht ein sentimentaler, denn wie jeder weiss: Wer sich in Gefahr begibt kann darin umkommen.

Tuyas Hochzeit – *****

Gewinner des Goldenen Bären
bei den 57. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2007
„Ein stiller, aber kraftvoller Film über eine Frau, die noch einmal von vorn beginnen möchte – begleitet von wunderschönen Landschaftsbildern der Mongolei“
Paul Schrader, Jurypräsident, anläßlich der Verleihung des Goldenen Bären bei der Berlinale 2007

Kurzkritik von KinoKino des br: „Eine Geschichte über den Mentalitätswandel im Reich der Mitte, die schwierige Situation zwischen Tradition und Moderne und die damit einhergehende Veränderung im privaten Bereich und in der Gesellschaft, die Familie als Überlebensvehikel. All das bringt Regisseur Wang Quan’an in „Tuyas Hochzeit“ unterhaltend und dennoch tiefgründig zusammen. Tuya ist Schafzüchterin in der Inneren Mongolei, kein Bauernmädchen, sondern eine resolute Frau mit Herz und Verstand, die ihren behinderten Mann versorgen muss, zwei Kinder und 100 Schafe. Endlose Steppe, große Entfernungen bis zur nächsten Wasserstelle, Arbeit ohne Unterlass.

Als Tuya die Anforderungen körperlich nicht mehr schafft und krank wird, kommt das Paar ganz pragmatisch überein, sich scheiden zu lassen. Ein neuer und finanziell besser gestellter Mann könnte die Situation erleichtern. Eines soll der Zukünftige ihr aber vor der Hochzeit ganz fest versprechen, den „Ex“ nicht in eine Klinik abzuschieben, sondern mitzuversorgen. Schließlich zählt bei den Nomaden der Steppe noch Loyalität, Zusammenhalt und Einheit der Familie auch in schlechten Zeiten. Aber die Zeiten ändern sich gerade, und solche gewünschten Gutmenschen sind rar gesät! Mögliche Ehekandidaten aus der Stadt diskutieren das Für und Wider wie auf einem Viehmarkt, suchen dann schnell das Weite, nicht jeder will ein weibliches Wesen mit Köpfchen unterm Kopftuch und kostenpflichtigen Anhang.

Wie sich die Hirtenfrau couragiert durchs Leben kämpft und doch noch einen treuen Freund findet, das ist mal mit einer Prise Traurigkeit, mal mit einer Dosis herzerfrischendem und lakonischem Humor garniert. Anders als „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ von Byambasuren Davaa geht Wang Quan’an über das individuelle Schicksal hinaus, zeichnet die aufkommenden kapitalistischen Strukturen, Flucht in den Alkohol und die Macht des Geldes, die langsam Normen und Werte der Nomaden untergraben. Die Regierung möchte die mongolischen Hirten in urbane Zentren verfrachten, stößt aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Tuya weigert sich, ihr Weideland zu verlassen. Sie ist eine starke Frauenfigur mit strahlender Sinnlichkeit, die sich aber nicht mit nackter Haut ausdrückt, sondern in der Verhüllung. Zumeist rennt sie dick eingepackt durch die Gegend, die Haare bedeckt und wirkt dennoch erotisch in ihrer spröden Art und ausgesprochenen Sturheit, was vielleicht dem zärtlichen Blick des Regisseurs auf seine Hauptdarstellerin Nan Yu zu verdanken ist. Nicht nur wegen der traumhaft schönen Bilder einer bedrohten Kultur und weiten Landschaft von Kameramann Lutz Reitemeier ein verdienter „Goldener Bär“ in Berlin.

Du bist nicht allein – *****

Du bist nicht allein FilmplakatKurzinhalt von ö Filmproduktion: „Als die schöne, energiegeladene Jewgenia neben Familie Moll zieht,entdeckt Hans Moll ein Gefühl, das er längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung eines Verzückten. Er pflegt sich, macht kleine Geschenke, ist aufmerksam und charmant: Mitten in der Einsamkeit der Arbeitslosigkeit wird Hans Moll ein anderer Mensch.
Seine Frau indes ist mit Wichtigerem, mit ihrer neuen Arbeit beim Wachdienst beschäftigt, mit den Parolen der Motivationstrainer, mit der steilen und unverhofften Karriere von der Wurstverkäuferin zur Wachhabenden.
Die Ex-Schauspielerin Frau Wellinek und ihr Mann, der ehemalige Physiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Sie haben Zeit, aber keine Arbeit. Sie haben Alternativen, aber keine richtige Perspektive. Sie alle entdecken die Sehnsucht nach einer Chance, alles von vorn zu beginnnen und sich selbst ins Leben zurückzuholen. „Du bist nicht allein“ ist ein Film, der ebenso genau in der Wirklichkeitsdarstellung ist, wie er in seiner hoffnungsvollen und berührenden Melancholie optimistisch ist. Er zeigt Menschen auf der Suche nach den Dingen, die sie sein könnten, nach einem Ort, an den man gehört, nach Schutz, Liebe, Gemeinschaft. Bernd Böhlich gelang eine charmante, einfühlsam beobachtete und mit warmherzigem Humor erzählte Sozialkomödie.

Kritik von mir: Ein schöner warmherziger Film über Arbeitslose. Die Melancholie des Alltags in ihrer vollen Breitseite getragen von dem Lied „Du bist nicht allein“…wenn Du träumst von der Liebe… Die Schattenseiten eines Lebens ohne Arbeit werden nur am Rande deutlich, vielmehr in den Vordergrund rücken, die kleinen stillen Momente. Wir sehen die Freude von Frau Moll als sie wieder Arbeit hat und nebenbei erfahren wir die täglichen Gemeinheiten, die das Leben so zu bieten hat: „Die ersten vier Wochen werden natürlich nicht bezahlt, aber dann, dann zahlen die nach Tarif, na fast.“ Aber Frau Moll stört das nicht schon allein die Aussicht auf Arbeit erfüllt sie mit Freude und Stolz. Herr Moll träumt hingegen von was anderem, von was? Nun das erfährt man nicht so richtig. Nach mehr Liebe – wie sie die Russin von nebenan zu vergeben scheint? Doch sie ist geschmeichelt, aber nicht interessiert. Herr Moll sucht sein Glück wo anders und Frau Moll lernt Schwimmen. Feingefühl und subtiler Witz machen in diesem Film Arbeitslose zu dem Menschen von nebenan und nicht zum mutierten Zombie der Privatsender.

Little Miss Sunshine – *****

Kurzinhalt von FOX: „In der Theorie hat Richard Hoover (GREG KINNEAR) das Leben im Griff, in der Praxis aber besteht Handlungsbedarf. Weder seinen Kunden noch seiner Familie kann er sein Erfolgskonzept verkaufen. Sein Vater fliegt aus dem Seniorenheim, sein Sohn verweigert sich schweigend der Welt. Seine Frau (TONI COLLETTE) hat das Vertrauen in ihn verloren und sein Schwager fast sein Leben – nach einem Selbstmordversuch. Nur Olive, die Jüngste, wirkt gefestigt und scheint den väterlichen Optimismus verinnerlicht zu haben. Die niedliche, etwas pummelige Siebenjährige ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will unbedingt an der Wahl zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen, in der alljährlich der junge Beautynachwuchs qualitätsüberprüft wird. Als Olive tatsächlich eingeladen wird, bricht die ganze Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf. Auf der Reise liegen bald die Nerven blank und kleinen Krisen folgen große Katastrophen. Doch trotz aller Komplikationen wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen …“

Marie Antoinette – ***

Kurzinhalt von Sony: „Marie Antoinette (KIRSTEN DUNST) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia (MARIANNE FAITHFULL), als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (JASON SCHWARTZMAN) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen – und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, statt seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe.

Gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land zeigt sie sich ignorant und unwissend. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter – bis schließlich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt …

Pomp meets Pop: Basierend auf der Biographie von Antonia Fraser inszenierte OSCAR®-Preisträgerin Sofia Coppola („Virgin Suicides“, „Lost in Translation“) MARIE ANTOINETTE in einem Rausch von Bildern und Kostümen an Originalschauplätzen in Frankreich und mit einem modernen Soundtrack (u.a. The Strokes, Siouxsie and the Banshees, The Cure, New Order, Air).

Kritik von mir: ACHTUNG – KEIN HISTORIENFILM!

Großartiges Augen- und Ohrenkino, nur leider nichts für Hirn! Wenn man annimmt das Coppolas Ansatz es ist uns eine Reflexion von Versilles Leben und Treiben zu zeigen, eine Königin auf Ecstasy, eine Seelenverwandte der übernächtigten Scarlett Johannson aus „Lost in Translation“ die gegen ein tiefes Einsamkeits- und Fremdheitsgefühl ankämpfen, dann kann man nur bis zu einem gewissen Teil mitgehen. Zwar leidet man mit wenn sie nacht für nacht zurückgewiesen wird, das wird auch sehr ausgiebig gezeigt. Nun ihre Zurückweisung und die Zurechtweisungen ihrer Mutter bekämpft sie mit Konsum, für den sie bald berühmtberüchtigt ist, aber was passiert mit ihr, als ihr Kind stirbt, man nimmt an, das sie leidet, so sieht ihr Gesicht aus, als der Kindersarg fortgetragen wird. Aber man weiß es nicht. (Das sie sogar vier Kinder hatte erfährt man erst beim nachlesen!) Eine Liebelei oder mehr mit dem Offizier von Fersen? Kennt man die Historie nicht, Pech gehabt. Jedesmal wenn Tiefe gefragt war, blieb nur die wirklich schöne rosane Törtchenoberfläche. Ein Film zum Staunen, Schauen und Hören, leider nicht mehr! (Kisten Dunst ist wunderbar!!) Schade…

F olgende Seiten bieten mehr Futter fürs Hirn: Wikipedia, Marie Antoinette

Interessante Bücher gibt auch:

  • Antal Szerb: „Das Halsband der Königin“, Dtv, Frankfurt/M. 2005
  • Stefan Zweig: „Marie Antoinette. Bildnis eines mittleren Charakters“, Fischer, Frankfurt/M. 2003

Ein Freund von mir****

Kurzinhalt von X-Fims: Unterschiedlicher könnten Karl (Daniel Brühl) und Hans (Jürgen Vogel) nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der Lebenskünstler Hans hält sich mit
Aushilfsjobs über Wasser. „Bist du glücklich?“, fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiß keine Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht: Eis, Mädchen, Kaffee, Flugzeuge, das klapprigste aber schnellste „Rückwährtsfahrauto“ der Welt genauso wie nachts nackt in einem Porsche über die Autobahn zu fliegen. Und Freundschaft heißt für Hans, alles zu teilen, auch seine „Königin“ Stelle (Sabine Timoteo). Das alles ist zu viel für Karl. Doch einen Freund wie Hans wird man nicht mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht…

EIN FREUND VON MIR ist die humorvolle Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Komödie über die Verrücktheit von Freundschaft und das Entdecken der Liebe.
Regisseur Sebastian Schipper, der mit ABSOLUTE GIGANTEN sein viel beachtetes Leinwanddebüt gab, bringt in EIN FREUND VON MIR zwei der gefragtesten deutschen Schauspieler erstmals gemeinsam vor die Kamera: Daniel Brühl und Jürgen Vogel. Sie glänzen als Duo mit lässigen Dialogen und großem Sprachwitz. Sabine Timoteo in der Rolle der Stelle macht das erfrischende Ensemble komplett. EIN FREUND VON MIR ist die neue Produktion von X Filme Creative Pool und wurde von Maria Köpf und Tom Tykwer produziert.“

Kritik von mir: Wunderbares Jungskino! Zeigt wie Männer-Freundschaft entsteht, was Freundschaft ausmacht und das es Typen gibt, die man einfach gern haben muss. Wenn man die beiden sieht möchte man gern Teil dieses Bündnisses sein und wenn Jürgen Vogel dieses Grinsen aufzieht, dann gehen einem die Mundwinkel von selbst nach oben. Lieblingsszenen: die nicht eingeräumte Wohnung von Karl und die Spanisch-Szene mit Stelle. Ansonsten wars mir ein kleines Bißchen zu viel Auto, aber ansonsten großartig.

Volver – *****

Kurzinhalt von TOBIS: „Raimunda (Penélope Cruz) dreht gleich durch: Während vorne in ihrem Restaurant ein äußerst lebhaftes Filmteam eine ziemlich lautstarke Party feiert, lagert hinten in der Kühltruhe des Vorratsraumes ein äußerst lebloser und ziemlich schweigsamer Männerkörper: Der muss dringend da weg! Aber wie? Große Not mobilisiert Frauensolidarität und allerhand kriminelle Energie: Und so formiert sich spontan ein weibliches Leichenräumkommando, bestehend aus Raimunda, ihrer 15-jährigen Tochter Paula (Yohana Cobo), einer hilfsbereiten Hure von nebenan und einiger weiterer freundlicher Nachbarinnen. Der Kadaver ist bald fort, aber die Probleme – Santa Maria! – fangen jetzt erst an …

Zur gleichen Zeit kämpft auch Raimundas Schwester Sole (Lola Dueñas) mit einem nicht gerade alltäglichen Schreck: Unverhofft steht der Geist ihrer verstorbenen Mutter Irene (Carmen Maura) vor der Tür, und der erweckt einen überraschend vitalen Eindruck. Muttis Geist verlangt nämlich nicht nur nach neuer Frisur und frischer Farbe, sondern bittet auch um Unterschlupf bei der ziemlich verdutzten Tochter.

Doch warum ist Irene von den Toten auferstanden? Der Grund dafür hängt scheinbar mit Raimunda zusammen und einem Familiengeheimnis, das die Frauen tief in ihre Vergangenheit zurückführt. Zurück in ihr Heimatdorf, nach La Mancha, wo die Toten niemals ganz tot sind , wo der Aberglaube seit jeher ein festes zu Hause hat und Wunder auf der Tagesordnung stehen …“

Kritik von mir: Ja, so macht Kino Spaß. Starke Frauen verbinden sich und lösen ihre Probleme. Ein Melodram voll Schwermut und Leichtigkeit zugleich.

Wie in der Hölle – **

wie in der Hölle Kurzinhalt von TOBIS: „Ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Schwestern Sophie, Celine und Anne wirft seine mächtigen Schatten voraus. Das Leben der drei erwachsenen Frauen ist geprägt von Misstrauen, Zweifel, Angst und Schmerz. Sophie hegt den dringenden Verdacht, ihr Ehemann könne sie betrügen. Anne hat eine unglückliche Affäre mit einem verheirateten Professor. Und Celine ist gar nicht erst fähig, eine Beziehung einzugehen. Stattdessen kümmert sie sich aufopfernd um die an den Rollstuhl gefesselte vergrämte Mutter. Als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller junger Mann auftaucht, werden die Schwester mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert. Jetzt müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen…“

Kritik von mir: Leider hat dieser Film kaum Spaß gemacht. Die Story war ziemlich verqueer und an der der Geschichte der Medusa aufgezogen, dass alles ergab aber irgendwie alles keinen Sinn. Eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben; Celine zieht sich aus, da sie denkt der Mann der sie besucht, will was von ihr… aber er will ihr nur sagen, dass er damals in ihren Vater verliebt war und das er ihn verführen wollte und nicht umgekehrt. Schock!

Gut das es nach 90 min. zu Ende war, aber die Schauspieler waren toll.

  1. Samstag, 17. Mai 2008 um 21:40

    „Freund von mir ist“ super! Nackend Porsche fahren ist leider in den USA verboten.

  2. Dienstag, 19. August 2008 um 19:47

    Ich glaub ich muss mir einiges davon mal ansehen 🙂

  3. Dienstag, 19. August 2008 um 23:52

    bestimmt

  1. Donnerstag, 9. November 2006 um 11:37
  2. Donnerstag, 26. Juli 2007 um 12:09
  3. Mittwoch, 6. Februar 2008 um 22:50

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