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So, jetzt aber – Frankreich, die I.

Montag, 5. Oktober 2009 1 Kommentar

Der Weg von Berlin nach Frankreich ist ziemlich lang und bis zu unserer Ferienwohnung veranschlagte das TomTom runde 1600 km, zuviel für in einem Rutsch durch und so zottelten wir über Stadtroda (Sebastians Mutter), über Pforzheim (Freund von uns) und Kerzers (CH, da wohnen Freunde, die wir mal im fernen Vietnam kennen gelernt haben) bis nach Florensac (F).
Und so verging die Fahrt eigentlich ganz gemütlich, vormittags wurden die Kinder gelüftet, dann sind wir gefahren, bis sie hoffentlich einschliefen und als sie aufwachten, waren wir dann auch schon fast immer an unserem Etappenziel angelangt, so dass die Hinfahrt zumindest ganz lockerflockig daherkam.

Freiburg Eis essen in Freiburg
Zwischenstopp in Freiburg: Wir waren zum ersten Mal in dieser netten kleinen Stadt und waren ganz angetan. Nach Eisessen und Dom angucken ging es weiter.
2009 Südfrankreich: Stop in der Schweiz Wettessen
Zwei Nächte verbrachten wir dann bei unseren Freunden in der Schweiz. Alles lief wunderbar, die großen verstanden sich auch ohne Worte. (Conrad machte den Westerwelle: „Kannst Du nicht mal ordentlich reden, so wie ich?„) Und die Kleinen stritten sich untereinander und mit den Großen (Conrad: „Mama, die Kleine da, die sagt immer Dummer zu mir – ich bin doch gar nicht dumm.“), nur beim Essen wurde sich verbündet und still und heimlich die Schüssel geleert.

Nachtrag: In Pforzheim spielten die Kinder draußen, während die Eltern mal gemötlich frühstückten, bis ein lauter Schrei erklang. Die Eltern im Sprint angerückt, fanden einen blutüberströmten Johann, während Conrad erzählte was passiert ist: “ Der Johann ist auf den Stuhl geklettert und der Stand auf der Kippe und weil Johann so gehopst ist, ist der umgekippt. Und Johann ist dann auch auf den Grill gefallen.“ Als wir das Kind beruhigt und das Blut weggewischt war, hatte Johann auf seiner Nase zwei große Schrammen, war aber wieder guter Dinge. Die Mutter unseres Freundes sagte dann noch, sie stelle den Kindern ein paar „Beerlein“, dass fand ich prima, aber als ich später genau hinsah – saßs Johann äußerst glücklich und zufrieden vor einem Teller mit Gummi“Bärlein“ und stopfte so viel von dem Süßkram in sich rein, weil er wohl wusste, dass dieses Glück nicht allzu lange anhalten konnte.