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Archive for the ‘Frankreich’ Category

Frankreich, die VI.

Dienstag, 6. Oktober 2009 2 Kommentare

Das ist jetzt die letzte Frankreich-Episode, bestimmt.

2009 Südfrankreich: Le Grau d´Agde
Am Strand von Le Grau d´Agde waren wir gleich zweimal, das Strandleben war eher ruhig, es ging ganz ganz langsam ins Tiefe (Balaton lässt grüßen) und es gab eine Minisandbank von der die Kinder sehr angetan waren.

2009 Südfrankreich: Espiguinquette 2009 Südfrankreich: Espiguinquette
Bei dem Namen mussten wir (ich) einfach dahin – mein eigener Leuchtturm! Wenn man bis ganz an den Strand fahren will muss man im übrigen Eintritt bezahlen (5 EUR), der Strand war sehr schön, von super breit bis schmaler, die Wellen wellten und man konnte ein paar Dinge am Strand finden ;-). Aber für die Lage und den Preis war jetzt schon voll, also voll nicht im sind von hier bekom ich mein Handtuch nicht mehr hin, aber sagen wir es so: Einsam war es nicht.
2009 Südfrankreich: Petite Camargue 2009 Südfrankreich: Petite Camargue
2009 Südfrankreich: Florensac
Unser Grillmeister

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Frankreich, die V.

Dienstag, 6. Oktober 2009 1 Kommentar

An dem Tag war es ziemlich heftig – unser Programm. Erst die Teufelsbrücke, dann eines der schönsten Städtchen im Languedoc anschauen, danach eine der bedeutensten Höhlen, zur Abkühlung im Herault schwimmen (leider ohne Fotos, aber glauben sie mir, es war wunderschön), dann zum Cirque de Navacelles, dort noch ein bisschen rum laufen bevor wir wieder nach Florensac fuhren. Das Unterhaltungsprogramm sah so aus:

2009 Südfrankreich: Pont du Diable 2009 Südfrankreich: Saint-Guilhem-le-Désert
Die Pont du Diable bei Saint-Jean-de-Fos ist eine zweibogige Steinbrücke aus dem 11. Jahrhundert und steht im Süden Frankreichs. Die Gemeinde Saint-Guilhem-le-Désert ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs und liegt am Santiago de Compostela (Jakobsweg).

2009 Südfrankreich: Saint-Guilhem-le-Désert 2009 Südfrankreich: Saint-Guilhem-le-Désert
Die Gassen und das Kloster des Ortes

2009 Südfrankreich: Grotte de Clamouse 2009 Südfrankreich: Grotte de Clamouse
Die Höhle von Clamouse ist reich an Aragonit- und Kalzitkristallen. Man wird von einem Mitarbeiter durch die Höhle geführt. Touristen die des französischen (sick) leider nicht mächtig sind bekommen einen kleinen Handzettel, der das Wichtigste erklärt. Schön anzuschauen ist eine Musik und Lichtshow in einer großen Höhle. Alles ist ziemlich groß und hoch, so das man keine Platzangst bekommen muss 😉 Hier lohnt es sich auch die Badesachen mitzunehmen, denn man kann im Herault herrlich schwimmen gehen oder sich auch ein Kanu ausleihen.
2009 Südfrankreich: Cirques de Navacelles 2009 Südfrankreich: Cirques de Navacelles
2009 Südfrankreich: Cirques de Navacelles 2009 Südfrankreich: Cirques de Navacelles

Über 400 Meter tief hat sich das Flüsschen Vis in die Karstlandschaft eingeschnitten. Von einem Aussichtspunkt über dem Cirque de Navacelles hat man einen beeindruckenden Blick über diesen Talkessel. Inmitten der Schluchten befindet sich das kleine Örtchen Navacelles. Das war noch ganz gemütlich, so mit Crepes essen und Cidre, bloß hätten wir ein wenig mehr Bares mitnehmen sollen, dann wären wir villeicht auch satt geworden. Ach, und noch eines; wer keinen Jeep hat sollte in sein Navi nicht die kürzeste Route fahren wollen, es gibt da Straßen eieiei…

Frankreich, die IV.

Dienstag, 6. Oktober 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Na, könnt Ihr noch? Es geht weiter mit Carcassonne. Wie mit einem Brettspiel? Nein, dass gibt es wirklich und es ist schon fast 2000 Jahre alt. Die Festungsstadt zählt zu den besterhaltensten Burgen Europas und ein paar hundert Einwohner wohnen auch tatsächlich noch in der Cité, die zwischen Wehrmauer und Burganlage liegt. Doch dazwischen drängen sich wirklich Massen von Touristen – auch ist der Eintritt hier noch frei. Erst, wenn man die Burg betreten will muss man Eintritt zahlen, der ist mit 8,50 EUR noch ganz angemessen. Zusätzlich sollte man sich aber noch einen Audioguide holen, den gibt es auch in Deutsch – hier erzählt der Architekt Eugène Viollet-le-Duc über die Burg und seinen Auftrag sie zu restaurieren.

2009 Südfrankreich: Carcassonne 2009 Südfrankreich: Carcassonne
2009 Südfrankreich: Carcassonne 2009 Südfrankreich
2009 Südfrankreich: Carcassonne

Frankreich, die III.

Dienstag, 6. Oktober 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Sète ist eine der wichtigsten Hafenstädte Frankreichs im Mittelmeer und ist komplett vom Wasser umgeben – im Süden vom Mittelmeer und im Norden vom Bassin de Thau. Das „Venedig Languedoc“ ist der Ausgangspunkt des „Canal de Midi“. Es ist eine nette kleine Stadt, die zum bummeln einlädt und auf dem 183 m hohen Stadthügel kann man sich prima die Stadt ansehen.
2009 Südfrankreich: Sete 2009 Südfrankreich: Sete
Kleiner Franzose 2009 Südfrankreich: Sete
Während Conrad mit seinem Papa einen Bootsausflug gemacht hat, war ich mit Johann erst shoppen (leider nur anprobieren), dann essen und während Johann seinen Mittagsschlaf hielt habe ich mir in einem Buchladen die Kinderbücher angesehen. Waren die toll, so detailliert, so liebevoll aufgemacht, aber leider leider teuer. Aber ich habe dann doch noch ein günstiges Mitbringsel gefunden: Johann bekam ein Bauernhofbuch und Conrad eines mit Rittern bzw. Mittelalter. Sie kamen großartig an.
2009 Südfrankreich: Cap d´Agde 2009 Südfrankreich: Cap d´Agde
Wir haben verschiedene Strände ausprobiert. Hier der „La Grande Conque“ am Cape d´Agde. Der Strand war recht voll (ok, war auch Wochenende, sauber, kaum Muscheln, und es ging flott tiefer rein.
2009 Südfrankreich 2009 Südfrankreich: Florensac

Unser Quartier war in Florensac: Unsere Wirtin hatte das Haus von ihrem Vater geschenkt bekommen, es stand 100 Jahre leer und sie mussten alles machen. Aber es war wirklich hübsch, wenn auch die Zimmer für einen Geschmack, etwas zu viel Deko abbekommen hatten. In einem großem Innenhof gab es eine Sommerküche, Grill und genügend Sitzmöglichkeiten. Aber vor allem für die Kinder gab es ein Häuschen und genügend Spielsachen. Das der Innenhof mit Kies ausgelegt war, und der weiße Staub sich überall ablegte, war leider der einzige kleine Nachteil.

Frankreich, die II.

Montag, 5. Oktober 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Als wir in unserem Urlaubsort ankamen waren wir erstmal enttäuscht – so vom Wetter: Deutschland / Schweiz 25-28 Grad und hier nun an der Mittelmeerküste nur 22 Grad? Aber das war zum Glück nur der erste Tag, die nächsten beiden waren sehr schwül und der Himmel war bedeckt. Aber dann riß der Himmel auf, es wehte der Mistral und die Sonne schien den lieben langen Tag bei 28-30 Grad.

Auch wenn wir den strand und das Meer lieben, waren wir jedoch nie einen ganzen Tag dort. Nachdem wir mediterrane (Ein-) Schlafzeiten für die Kinder eingeführt hatten (22-22.30) konnten wir dann auch mal bis 7.30-8.00 Uhr ausschlafen. Nach einen Frühstück gings los, irgendwo in die Umgebung, in ein Städtchen oder sonst was Hübsches. Das wurde dann bis 14-16 Uhr erkundet und wenn es Weg und Zeit zuließen ging es an den Strand.

Auch wandern ging mit zwei Kindern zu und wenn es ein bisschen anspruchsvoller zugeht, dann kann auch Conrad gut wandern und will nicht immer nur getragen werden. So konnten wir den Mt. Liausson „besteigen“ und wunderschöne Ausblicke genießen.

2009 Südfrankreich: Liausson 2009 Südfrankreich: Liausson
2009 Südfrankreich: Liausson

2009 Südfrankreich: Liausson 2009 Südfrankreich: Liausson
Ein Schwalbenschwanz macht auf Johann Pause.

2009 Südfrankreich: Celles 2009 Südfrankreich: Celles
Den Lac de Salagou, den wir von oben gesehen hatten ist ein Stausee, der in den 60-er Jahren entstand. Da es damals, aber an anderer Stelle ein Unglück mit einem Stausee gegeben hatte, dass hier auch hätte eintreten können, entschloss man sich den Stausee, nur zu zweidrittel zu fluten und so blieb das bereits geräumte Städtchen „Celles“ stehen und ist eine kleine Touristenattraktion.
2009 Südfrankreich: Lac du Salagou 2009 Südfrankreich: Lac du Salagou

So, jetzt aber – Frankreich, die I.

Montag, 5. Oktober 2009 1 Kommentar

Der Weg von Berlin nach Frankreich ist ziemlich lang und bis zu unserer Ferienwohnung veranschlagte das TomTom runde 1600 km, zuviel für in einem Rutsch durch und so zottelten wir über Stadtroda (Sebastians Mutter), über Pforzheim (Freund von uns) und Kerzers (CH, da wohnen Freunde, die wir mal im fernen Vietnam kennen gelernt haben) bis nach Florensac (F).
Und so verging die Fahrt eigentlich ganz gemütlich, vormittags wurden die Kinder gelüftet, dann sind wir gefahren, bis sie hoffentlich einschliefen und als sie aufwachten, waren wir dann auch schon fast immer an unserem Etappenziel angelangt, so dass die Hinfahrt zumindest ganz lockerflockig daherkam.

Freiburg Eis essen in Freiburg
Zwischenstopp in Freiburg: Wir waren zum ersten Mal in dieser netten kleinen Stadt und waren ganz angetan. Nach Eisessen und Dom angucken ging es weiter.
2009 Südfrankreich: Stop in der Schweiz Wettessen
Zwei Nächte verbrachten wir dann bei unseren Freunden in der Schweiz. Alles lief wunderbar, die großen verstanden sich auch ohne Worte. (Conrad machte den Westerwelle: „Kannst Du nicht mal ordentlich reden, so wie ich?„) Und die Kleinen stritten sich untereinander und mit den Großen (Conrad: „Mama, die Kleine da, die sagt immer Dummer zu mir – ich bin doch gar nicht dumm.“), nur beim Essen wurde sich verbündet und still und heimlich die Schüssel geleert.

Nachtrag: In Pforzheim spielten die Kinder draußen, während die Eltern mal gemötlich frühstückten, bis ein lauter Schrei erklang. Die Eltern im Sprint angerückt, fanden einen blutüberströmten Johann, während Conrad erzählte was passiert ist: “ Der Johann ist auf den Stuhl geklettert und der Stand auf der Kippe und weil Johann so gehopst ist, ist der umgekippt. Und Johann ist dann auch auf den Grill gefallen.“ Als wir das Kind beruhigt und das Blut weggewischt war, hatte Johann auf seiner Nase zwei große Schrammen, war aber wieder guter Dinge. Die Mutter unseres Freundes sagte dann noch, sie stelle den Kindern ein paar „Beerlein“, dass fand ich prima, aber als ich später genau hinsah – saßs Johann äußerst glücklich und zufrieden vor einem Teller mit Gummi“Bärlein“ und stopfte so viel von dem Süßkram in sich rein, weil er wohl wusste, dass dieses Glück nicht allzu lange anhalten konnte.