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Urlaub in Schweden

Freitag, 26. September 2008 Hinterlasse einen Kommentar Go to comments

Was soll man sagen, Schweden ist schön und bestimmt ist Schweden noch schöner, wenn man sonniges und warmes Wetter hat. Wir hatten ein wenig Pech, was uns aber nicht davon abgehalten hat, das Land zu erkunden, aber wenn wir noch mal hinfahren, dann zu einem Haus mit  Sauna und See. Ansonsten war die Saison seit 31.August zu Ende, das hieß, es war leer, viele Sehenswürdigkeiten etc. hatten zu oder liefen auf Sparflamme, auch Gasthöfe, zu denen man im Regen hinlaufen könnte – hatten zu.

Aber Bilder sagen mehr als Worte, da aber Bilder nicht alles sagen auch noch ein bisschen blabla:

1. Tag: Um vier aufgestanden, Auto gepackt, Kinder angezogen, losgefahren, um 7.00 Uhr ging die Fähre, 5 Stunden Schifffahrt kein Problem dank Bällebad, hartgekochten Eiern, Schnitten und Ergo Carrier. Nochmal vier Stunden mit dem Auto unterwegs, es zieht sich, die Kinder werden ungeduldig, das Baby hat keine Lust mehr und Hunger. Wir sind da, alles ist schön und das Haus ein Traum. Tja, beim Auspacken stelle ich fest, dass meine 2 paar anderen Schuhe und meine Waschtasche noch zu Hause stehen. Dumm gelaufen: Schuhe müssen gekauft werden, ansonsten Nehme ich einfach Sebastians Sachen…

2. Tag:Beginnt nun für mich immer mit einem Herren duschbad und Deo for Men. Wir sind in Schweden und die Anzahl der Leute die wir so treffen liegt an den meisten Tagen unter zehn. was solls?! Wir schauen uns in unserem Dorf und Wald um, die „Männer“ kümmern sich um Holz und Feuer und wir „sammeln“ die ersten Pilze. Von nun an gibt es sehr häufig Nudeln mit Pilzen.

3. Tag: Wir fahren nach Eksjö, eine der besterhaltenen Holzstädte Schwedens, kaufen für mich neue Schuhe, wandern auf den Berg von Skuruhatt und durch die Schlucht Skurugatan.

4. Tag: Wir entspannen uns beim Pilze sammeln und Lagerfeuer und freuen uns des schönen Wetters.

5. Tag: Wir fahren nach Vimmerby zu Astrid Lindgrens World. Schönes Wetter, doch wo sind die Leute? In der Nebensaison macht es erst um 11.00 Uhr auf, wir wären fast wieder weggefahren, da wir dachten, es hätte ganz zu. Ob man die Geschichten kennt oder nicht ist egal, den Kindern macht es einfach Spaß. Danach schauten wir uns noch Bullerbü an. Abends holen wir die Ruder für das Boot, da wir auf den See wollen.

6./7./8. Tag: Es regnete und regnete. Nix mit Boot. Bisschen rumgefahren, abgehangen und geschlafen. Wir waren in einem Schwimmbad, dass war sehr schön und machte allen Spaß, auch Johann, der bisher außer der Badewanne ja noch keinen Wasserkontakt hatte genoss es sichtlich, das heißt wohl jetzt auf zum Babyschwimmen. Nach anderthalb Stunden wollte dann auch Conrad mal die Riesenrutsche probieren, aber nur gaaanz laangsam. Und dann immer schneller. Sehr schön war, das es gleich neben dem Schwimmbad eine schöne Sauna für alle gab, die auch nicht zu heiß war – so hielt es Conrad auch relativ lang darin aus, nach 5-10 min. wollte er erst wieder raus.

9. Tag: Wir wandern im Norra Kvill Nationalpark. Eine Rundwanderung führt uns fünf Kilometer lang durch den Park, der wunderschön und urwald-ähnlich (also europäischer Urwald, nicht afrikanischer!) ist. Conrad läuft ohne Probleme fast die ganze Strecke, nur wo der Matsch wadentief ist wird er getragen. Pilze ohne Ende, leider ist es ein Naturschutzgebiet und wir sind zum wandern da und nicht zum Pilzesammeln (was ja auch verboten ist). Es schmerzt schom mein Pilzsammlerherz, die alle stehen zu lassen. 😉

Auf der Rückfahrt fahren wir noch an Katthult vorbei, dass ist der Bauernhof, wo die Michel (der hier Emil heißt) – Filme gedreht wurden.

10. Tag: Regen, wir sind ganz relääxxt

11. Tag: Wir wollten eine Wanderung von Pelarne (eine der ältesten Holzkirchen Schwedens, sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist komplett aus Kiefernholz gebaut) zu Mossebo (Gasthof) machen. Doch führte gleich das erste Stück über eine Wiese, es regnete stark bis mittel und wenn wir durch die Wiese gegangen wären, dann wären wir bestimmt klitschnass angekommen. Also Abbruch und Einkehr im Gasthof Mossebo. Doch- leider: „Welcome 2009“, tja so lange wollten wir dann doch nicht bleiben, wie gut, dass wir nicht hungrig hingewandert sind.

12. Tag: Auch heute hängen die Regenwolken wieder tief und so fahren wir etwas weiter um uns Jönköping anzuschauen. Die Stadt ist eine der zehngrößten Schwedens und liegt am See Vättern, der riesig wie ein Meer vor uns liegt. Eigentlich wollte ich in dieses Museum (jan Bauer ist ein toller Maler und seine Trolle sehen einfach nur genial aus) gehen, aber dazu sind wir nicht gekommen (weil es ja auch nicht geregnet hat). Aber ansonsten ist es eine nette Stadt und für schwedische Verhältnisse schon fast großstadtmässig, aber mit vielen kleinen Geschäften.

13. Tag: Heute soll es endlich soweit sein. Wir fahren mit dem Boot. Also wir sitzen und Sebastian rudert. Auf der anderen Seite des Sees finden wir ein paar Pilze und rudern zurück. Leider ist es einfach kalt, wenn man nicht rudert und so bin ich trotz der Wärmflasche auf meiner Brust froh wieder an Land zu sein. Sebastian kühlt sich dann noch ab und springt kurz in das kalte kalte Wasser.

14. Tag: Dann heißt es auch schon wiederpacken, das Häuschen sauber machen und wir fahren an die schwedische Westküste, Torekov. Wir haben schönes Wetter, das Städtchen ist süß und wir geniessen einfach nur noch. Dieser Tag ist noch einfach wunderschön, doch morgen werden wir Schweden verlassen.

15. Tag: Schnell schauen wir uns noch Båstad an. Doch dann müssen wir los. Wir bestätigen uns gegenseitig, dass es sehr gut war hier hin und nicht nach Göteborg oder Malmö gefahren zu sein. Auf der Fähre geht auch alles gut und schon fahren wir nach Berlin.

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Kategorien:Mobil, Photo, Schweden, WETTER
  1. Freitag, 26. September 2008 um 7:31

    tolle bilder. ich will auch mal nach schweden!

  2. Freitag, 26. September 2008 um 9:40

    Danke, ja mach das, es ist sehr entspannend.

  3. Freitag, 26. September 2008 um 18:33

    Ui, tolle Bilder. Das war auch schon immer ein großer Wunsch von mir. Ich hoffe, wir erfüllen ihn uns alsbald …

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