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Rügen

Ich war, glaube ich bisher nur einmal auf Rügen; mit meiner Tante in Binz. Ich erinnere mich an den Strand und daran, dass auf dem Neptunfest mein neues, von meinem Vater von den Philippinen mitgebrachtes T-Shirt, vom vorbeirennenden Neptun so mit Farbe verschmiert wurde, dass man es nicht mehr anziehen konnte. Trotz dieser schlechten Erfahrung 😉 entschieden wir uns recht kurzfristig für einen Trip auf Deutschlands größte Insel. Leider hatten wir nicht als einzige die Idee, so das sich die Suche nach einer geeigneten Unterkunft recht schwierig gestaltete, aber irgendwann fand ich eine Fewo in der Nähe von Kap Arkona. Günstig nett und kein Bungalow, wie viele andere Unterkünfte, die man so angeboten bekommt.

Noch am ersten Tag bummelten wir die Steilküste entlang. Die Lage ist wirklich top für jemanden der es ruhig mag, der Norden der Insel ist fast Autofrei! Nur entsprach leider der Strand nicht dem was sich Conrad von seinen Büchern unter Strand vorgestellt hatte und leugnete immer, nein das ist kein Strand.

Wir hätten dann vorgewarnt sein können – Conrad aß am Tag fast nichts. Abends wurden die heißgeliebten Nudeln fast unberührt stehen gelassen, um sich dann gegen eins, es war stockdunkel und eine für alle beteiligten Fremde Umgebung, zu übergeben. Geputzt, gesäubert, neu angezogen, das Gleiche dann nochmal um fünf, aber dann konnte man wenigsten schon was sehen und schneller handeln. Am Morgen ging es ihm dann ganz gut, aber er wollte sich hinlegen und schlief und schlief, wir anderen erholten uns bei tollen Sommerwetter draußen…

Und sind dann zu Mittag zu den Kreidefelsen (Königstuhl) gefahren. Doch statt der einsamen Wanderung durch die Buchenwälder fand ich mich in einer Art Maidemonstration wieder. Natürlich hätte ich nicht gedacht, dass wir die einzigen sind, aber das dann doch so viele auch unterwegs waren –  was ist dann erst im sommer los? Ein Kleiner Schock kurz vorm Ziel, der Königstuhl ist Naturschutzgebiet und kostet 6 EUR Eintritt. Für einen Felsen? Klar gibt es noch ein Museum und so, aber ich finde das doch recht fett! Ich weiß, dass an der Ostsee Piraten leben, aber hier war es besonders schlimm. Dafür war die Sicht auf den Felsen toll und das Wasser zeigte sich in tollen Farben. (Für den Fall, jemand erinnert sich an den Felsen, war noch nie auf Rügen und fragt sich: Woran erinnert mich denn das? sei dieses Bild empfohlen. 😉 )

Wie gut, dass wir den Ergo Carrier mitgenommen  hatten, um das  irgendwann schlappe Kerlchen auf den Rücken zu binden. Johann schlief im Tuch, auf Sebastian Brust. Während es am Tage eigentlich ganz gut klappte, kam der Abend, dass Bett und das was kommen musste, Conrad übergab sich wieder und wieder musste gewechselt werden. Die Vermieterin hatte gottseidank in der Kammer mehrere bettlaken usw gestabelt, so dass wir uns bedienen konnten 🙂

Am nächsten Tag ging es frisch und munter noch ans Kap Arkona, vorbei an dem Touristendorf Fischerdorf Vitt und Puttgarten. Wieder viele Leute, weniger Geld ausgegeben, da hier unsere Kurtaxe griff und so gab es Parken und Aussichtssturm kostenlos.

Am Ende des Tagessind wir noch nach Wiek um uns die Fähre anzuschauen und Sebastian hat die Gelegenheit genutzt und hat gerade Mal die Zehen ins Wasser gehalten angebadet. Naja, war auch noch mit acht Grad echt kalt. Brrr!

Zurück ging es dann mit vielen vielen anderen und so standen wir trotz neuer Rügen Brücke ordentlich im Stau. Und machten weil es sich so zog, Conrad die Nase vom Autofahren voll hatte noch ein Kurzstop im Kloster Chorin.

(Habt Ihr mich gefunden? Ich sitzte dahinten auf der Kirchenbank und stille Johann)

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Kategorien:Conrad, Johann, Mobil
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. Donnerstag, 23. April 2009 um 12:50

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