Griechenland – Naxos
Während ich auf Grafiken warte und gerade auch eine kleine Pause von Sommer und Wintersachen sortieren mache schon mal ein erster Einblick in unseren Griechenlandurlaub:
Seit Jahren wollte Sebastian mal Urlaub in dem Balkanland machen, aber ich habe immer abgeblockt: War ich schon mal (vor 19 Jahren um genau zu sein und damals habe ich mir einfach zuviele Scherben und Tempel angesehen und mir so ein kleines Griechenlandtrauma geholt) und überhaupt, aber dieses Jahr dachte ich, ok gut dann Griechenland. Doch wohin? Wir hatten mal in einer Geo gelesen dass es auf Lesbos besonders schön sein soll, doch die Ferienhäuser da fingen erst da schön zu werden, wo bei meinem Geldbeutel schon lange Schluss ist. Also recherchiert wo es denn noch schon sein kann und da kamen wir auf Naxos. Bei unserer Suche nach einer Unterkunft wurden wir auch schnell fündig und so konnten wir dann auch Flüge und Fähre buchen.
Der erste Tag begann recht früh; Um vier rissen wir die Kinder aus dem Schlaf, um schnell mit Straßenbahn und Zug zum Flughafen zu kommen, pünktlich ging unser Flieger nach Athen mit easyjet, die auch diesmal nicht gestreikt haben. Johann schlief schon ein noch während die Maschine auf dem Rollfeld stand, Conrad etwa eine Stunde später. Gegen Mittag waren wir in Athen (Nr. 95, p.P. 3,60 EUR) und stiegen in den Bus der uns zum Hafen brachte. Am Hafen merkten wir dann auch, dass hier andere Temperaturen herrschen als in Berlin, bis dahin war alles klimatisiert gewesen: 40 Grad! und knappe vier Stunden Wartezeit auf die Fähre. Zum Glück gibt es klimatisierte Warteräume, in denen die Kinder mit ihren Rittern und Autos spielten, wir vorlasen, Karten und Domino spielten, die Kinder sich schlugen und wieder vertrugen und wir endlich in die Schnellfähre (3 Stunden) nach Naxos einsteigen konnten. Johann verschlief die Fähre komplett und Conrad etwa die Hälfte.
In Chora suchten wir noch stundenlang unsere Autovermietung, unser Auto und den Weg auf die andere Seite der Insel. Als wir dort endlich gegen 23 Uhr ankamen wartete unsere Vermieterin zum Glück mit einer guten Linsensuppe und einer netten Unterkunft auf uns.
Keine Angst, es geht jetzt nicht so detailliert weiter. Unser Haus stand nicht weit vom Meer entfernt und so waren wir wirklich oft im oder am Wasser.

Besuchten die Städte:
Apíranthos
Kóronos
Chalki
Chora
Auch wenn unsere Kinder meinten, sie wollen den Tag lieber am Strand verbringen oder kämpfen:
… wir haben uns auch Sehenswürdigkeiten angesehen…
Wehrturm in Pýrgos Agiá
Dimitra-Tempel bei Epano Sangri
Agios Mamas
Kouros von Flerio
und natürlich wanderten wir auch. Johann hatten wir dabei oft in der Trage, obwohl er gern läuft hat er einfach bei manchen Strecken Probleme. Aber Conrad war wirklich gut dabei, gerade bei der Besteigung des Zas, immerhin der höchste Berg von Naxos mit 1004 m, brauchte er hoch zu nur ganz wenig Hilfe um hoch zu kommen, aber dafür ging runter zu fast gar nichts mehr.
Zas
Mit unserer “Ferienhauswohngruppe” nahm uns unsere Vermieterin mit auf den Hausberg:
Danach gingen wir zu unserer Ferienhaus zurück wo wir dann auch noch bekocht wurden. Unsere Vermieterin kochte für viele Köpfe (11 Kinder und neun Erwachsene) hervorragend, oft Ziege im Ofen gebacken wurde.
Zurück ging es dann wie gehabt, nur mit einer langsamen Fähre (6 Stunden); Taxifahrt statt Bus (Streik) zum Flughafen, verspäteter Abflug da keine Starterlaubnis zurück ins kalte Berlin.
Ende
































































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