Folge XII: Der Staubsaugervertreter

21 07 2008

Eine lose Folge zukünftige Berufe:

Folge XII: Der Staubsaugervertreter

Gut, an seinem Outfit sollte er vielleicht noch arbeiten, aber die Technik ist doch schon ziemlich perfekt (der Boden ist dann auch sauber). Und die Angst vor dem Staubsauger war dann auch gleich mit überwunden. Nun müssen wir ständig staubsaugen….





Erdbeerernten

10 07 2008

Da die letzen Erdbeer-Verkaufshütchen weggeräumt wurden und das Wetter schlecht ist und der Sommer noch nicht ganz vorbei ist, ein paar Impressionen vom Erdbeererten auf Neumanns Hof in Bornsted vor ein paar Wochen.

Das Kind in Rot ist unser passend für die Erdbeerernte angezogenes Nachbarskind.





Beute machen

5 07 2008

Wir kommen vom Baden, haben noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und fahren an einer Kneipe vorbei, an der gerade ganz viele Kisten Apfelsaft abgeladen werden. Sebastian meint scherzhaft: “Wollen wir noch Apfelsaft mitnehmen?” Dann kommt der kindtypische Kommentar: “Was?” Wir reagieren nicht weiter, denn wir sind ja schon vorbeigefahren…, doch er legt nach:

Conrad: “Wollen wir welchen klauen?
Eltern: “Nein, stehlen ist böse, das macht man nicht.
Conrad: “Ich mag klauen gerne.
Sebastian: “Hast Du denn schon mal geklaut?
Conrad: “Nein noch nie, aber ich würde gerne.

Conrad denkt im übrigen, dass ein Mann der klaut, Clown genannt wird.





Hitzefrei!

3 07 2008

Guten Morgen! Heute sollen in Berlin 35 Grad werden. Nun wir sind vorbereitet. Conrad hat sich extra dafür angezogen. Gut, erwischt, das Bild ist schon zwei Tage her, aber da war es auch heiß und es war ein Spaß. Aber heute früh gab es schon den ersten Trotzanfall, weil er keinen Pullover(!) anziehen durfte. :-0

Die Scharte stammt übrigens vom Wochenende in Scharnebeck und Schwarzenbek. Das Kind auf dem Laufrad probierte ein paar neue Tricks, dann kam ein Stück, da war Sand auf der Fahrbahn, der wie Rollsplit wirkte und plumps fiel der Conrad. Direkt auf seinen Mund. Tat natürlich höllisch weh und ich mit einem blutenden Kind erstmal zum nächsten Haus. Die Frau, die öffnete war sehr hilfsbereit und ließ uns rein, gab uns ein Handtuch, brachte Arnikakügelchen, Kühlpads und später sogar noch Eis. Das war großartig und ich konnte mich nur bedanken und hinterließ ein vollgeblutetes Handtuch und eventuell noch Flecken auf den Fliesen. Danke für die Hilfe!

Aber sie heilt schnell und Conrad läßt sie zum Glück auch heilen und pullt nicht ständig daran herum.





Abgeschlossen

2 07 2008

Von Uli und Sabine haben wir passend zum Erlebnis ein tolles Buch geschenkt bekommen. Wir mussten es schon viermalvorlesen. Vielen Dank, wir lieben es und können es vorbehaltlos weiterempfehlen!





Schick mit Hemd

18 06 2008

Am Samstag waren wir zur Taufe des Sohnes unserer Nachbarin eingeladen und da wurden die Jungs mal schick gemacht.

Mann trägt eh so wenig Hemd:





Vergleich

17 06 2008

Erkannt?!

Wer ist wer?

Sie werden sich immer ähnlicher. Auf dem 1. Bild Conrad fünf Wochen alt und die anderen zeigen Johann in der 17.Woche; alle beide tragen das Shirt ihres Onkels und der wurde Anfang Mai 30.





Schlüsselerlebnis

15 06 2008

Diesen Sonntag waren wir bei der Brandenburger Landpartie. Und sitzen im Käsehof in Flatow bei Kuchen und Kaffee, als Conrad auf die Toilette geht. Er macht die Tür zu und wir beide denken `sollen wir mit? ihm helfen, nein er ist ja schon groß` - `nein, dass schafft er` und bleiben sitzen, und sitzen und sitzen… Eine Frau will auch auf diese Toilette und sie bleibt draußen stehen. Ist er denn immer noch nicht fertig, denkt der Vater, sonst geht doch das schneller denkt die Mutter. Sebastian steht auf und will nachsehen. Geht zur Tür und drückt, doch die Tür öffnet sich nicht. EINGESCHLOSSEN!! Super, das Kind wird aufgefordert die Tür aufzuschließen, das Kind weigert sich und möchte erstmal das WC putzen. Die ersten Leute werden aufmerksam. Ich komme hinzu und wir fordern gemeinsam auf die Toilette zu öffen. Conrad weigert sich weiterhin und putzt weiter. Ein Mitarbeiter des Cafes kommt mit einem Schlüssel, da aber auch ein Schlüssel inne steckt geht der nicht. Kind wird wiederholt aufgefordert den Schlüssel zu drehen oder ihn herauszuziehen oder beides. Kind begreift so langsam, dass es sich in einer misslichen Lage befindet und will mithelfen. Das gelingt leider nicht - Conrad wird leicht wütend. Es bildet sich eine kleine Menschentraube um uns - die guten Ratschläge kommen nun sekundenweise. Wir versuchen die Bolzen aus der Türangel zu bekommen - das gelingt uns leider nicht. Das Kind bekommt nochmal den Ratschlag wie die Türe zu öffen sei - ohne Erfolg; Conrad wird richtig wütend und bekommt einen Anfall. Der Behälter mit den benutzen Papiertaschentüchern fliegt durch die Gegend und wird großzügig im Raum verteilt.

So langsam fließen Tränen, aber wir sind dem Ziel noch keinen Schritt näher. Zusammen mit der Wirtin des Cafes nehmen wir den Lüftungsschutz aus der Türe jetzt sieht uns Conrad auch besser. Vorher hatte er immer nur danach getreten. Tanja erkundigt sich nach Conrad und bietet ihm zu Trinken an, er bekommt ein Sitzkissen. Ein paar Worte zu Beruhigung fallen. Ich nehme Conrads Händchen und streichle ihn ein bißchen. Er ist immer noch ein bißchen bockig und meint dass er das nicht schafft. Von Tanjas Tochter wird ein kleines Glücksschwein hereingereicht, an das sich nun das Kind klammert.

Die Vorschläge reichen nun von Polizei, feuerwehr, Schlüsseldienst und Scheibeeinschlagen. Die vielen anwesenden Kinder erzählen uns von ihren Erlebnissen mit verschlossenen Türen. Conrad wäscht sich erstmal die Hände. Die sind nun nass und ich denkemit nassen Händen bekommt er doch die Tür überhaupt nicht auf und forder ihn auf sich die Hände ganz trocken zu machen. Erst wilde Verzweiflung, dann doch trockene Hände und ein quasi letztes Anfeuern bevor die Fensterscheibe eingeschlagen werden soll und ich höre nun ein “Schnapp”, rüttle an der Tür, nein nichts. Noch mal aufmunternde Worte “Du schaffst das, das musst Du mal ganz allein hinbekommen, ich kann Dir nicht helfen, versuchs noch mal”. “Schnapp” und die Tür ist offen.

Nach einer guten Stunde habe ich meinen Conrad wieder und sage ihm wie toll er das gemacht hat, das mit dem aufschließen und wie blöde dieses Zuschließen war. Er war auch ganz glücklich und fühlte sich wie ein kleiner Held.





Brandenburger Landpartie

15 06 2008

Dieser Artikel wird noch geschreiben, aber ich will erst den nachfolgenden Schreiben und den muss ich dann mit diesen verlinken.

Es war wirklich jede Menge los in Berlin an diesem Wochenende, aber uns lockte das Brandenburger Land mit seiner Landpartie. Schon zum 14.Male öffnen sich Bauernhöfe und Molkereien der Öffentlichkeit und hat ein Wochenende Zeit Landluft zu schnuppern.

Das erste Gut auf dem wir waren war der Hof Grüneberg; das war dann eher eine Dorfdisko - und die mag auch ihre Freunde haben, nur wir gehören nicht dazu. Immerhin wurde viel geboten, Ponyreiten (Conrad: nein, das Pferd ist zu groß), Kinderschminken (Conrad: nein, will ich nicht), Melkwettbewerb (auch nicht das richtige), Hüpfen (nur wenn keine anderen Kinder dabei sind - die anderen Hüpfen immer so). Das ganze wurde dann noch beschallt mit Roland, und Roger, und Andrea und die anderen kenne ich nicht - es war laut.

Dann zogen wir weiter die Kinder schliefen beide im Auto ein und verpaßten so das Scheunenviertel in Kremmen. Daschauten wir nur kurz vorbei, da esfür uns nichts interessantes zu entdecken gab und es sich lohnen musste, schlafende Hunde zu wecken. Als wir weiterfuhren entdeckten wir, das es noch ein Miniquardrennen gab.Ja schade, Conrad aber wir erzählen Dir das jetzt einfach nicht.

Unsere nächste und letzte Station war die Käserei in Flatow. Der nett gestaltete Hof gefiel uns am besten auch wenn sich die meisten der Ziegen jenseits des Besucherstromes tummelten, so war es doch genau das was wir uns so vorgestellt hatten. Der kleine Laden bot leckeren Ziegenkäse (schade nur, das der meiste bereits weggekauft war) und das Cafe Käsekuchen aus Ziegenmilch der so leicht und lufftig war und so allen sehr gut schmeckte und wir die letzten beiden Stücken bekamen. Um 16.00 Uhr sollte die Hofführung stattfinden, davor wollte Conrad nochmal auf die Toilette und dann passierte das. Und für uns gab es keine Hofführung.





Beine baumeln lassen

11 06 2008

Conrad:”Was machst Du denn wenn ich in der Kita bin?”