Liebe, Liebe…

23 10 2009

… als hätte das Kind sich heimlich an den Rechner gesetzt, den Blog von Frau Ami gelesen, dazu noch sevenjobs;

Conrad: „Mama, wen von uns beiden Kindern liebst Du am meisten?“ :-0

Es folgt nun eine heftige Umarmung der Mutter an das Kind und man erzählt, dass man es sehr liebe, immer liebe und froh ist das er da ist, aber das man auch den Bruder genauso liebe und da ist ja auch gar nicht schlimm, denn davon hat man schließlich genug und das hört auch nicht auf.

Conrad: „Du liebst den Johann auch, wenn er in die Windeln macht und Sachen kaputt macht?“ Ungläubiges Staunen. „Äh, Ja!“

Und Tage später: „Mama, warum liebst Du mich nicht mehr als Johann?“ :-0 „Weil ich Euch so unendlich liebe, dass es kein Mehr gibt. ( Dass ist wie 100 Punkte beim Essen„, interner Sprachgebrauch für die wohl wundervollste Essenszubereitung der Welt).

Ja, Mama?“ „Ja, Conrad!

*Gute Nacht Johnboy!*





Eine Nadel im Heuhaufen, oder…

6 10 2009

eine Büroklammer in der Nase. Beides lässt sich nur schwer wiederfinden. Wir waren gerade aus Frankreich wieder da und skypten mit meinen Eltern und erzählten so rum. Und Conrad war es wohl ein bisschen langweilig und kramte auf dem Schreibtisch rum und wir schwatzten und machten Späßken, bis Conrad plötzlich sagte: „Ich krieg die Klammer nicht mehr raus.“ Welche Klammer? „Die hier auf dem Tisch lag.“ Die Büroklammer?!! „Ja!“ Und fing an zu weinen. Wir erstmal das Gespräch unterbrochen; Kind beruhigt, uns beruhigt, mit der Taschenlampe hinein geleuchtet – nix. Kind nochmal eindringlich befragt, ja wirklich. Ok, ich hatte ja die Hoffnung, dass die Klammer heruntergefallen ist und er sich einfach so weiter in der Nase gebohrt hat, aber unten war nicht. Also ging der Vater mit dem Kind zur Notfall-Ambulanz und Johann blieb mir zu Haus.

Dort musste man wie üblich lange warten, dann meinte die Ärtzin nach der Untersuchung: „Ja, ich sehe sie, aber ich bekomm die auch nicht raus, das muss ein Spezailist machen.“ Also dann zur HNO. Dort wurde dann mit einer Hechtzange das Corpus delicti herausgeholt mit viel Schleim. Er muss aber ganz tapfer gewesen sein, die Ärtzin war ganz beeindruckt. Zu Hause erzählt er mir: „Mama, die hab ich links reingesteckt und rechts hat sie die wieder raus geholt.“ Sebastian meinte dann nur, dass die Klammer auch bis in die Lunge hätte wandern können…

Das jetzt natürlich ein Warnhinweis erfolgen muss, dass solche Aktionen doch bitte im Zukunft unterbleiben sollen, meinte das Kind nur ganz coll: „Das hab ich schon mit Papa im Krankenhaus geklärt:“

Und auch so, weshalb das ganze? – Er kam an den Popel ganz hinten links nicht ran und wollte sich Hilfe holen…





Ich wusste es…

20 08 2009

irgendwann kommt die Frage: „Mama, und wo wohnt der liebe Gott?